Das Posthotel Achenkirch: Im Tesla durch Tirol

Angefangen hat diese Geschichte im September 2017 in einer Sauna im österreichischen Vorarlberg… Dort kam ich ins Gespräch mit Simon. Er berichtete mir von einem wunderschönen Wellnesshotel in Achenkirch mit 7000 m² Spa- und Saunabereich und hauseigenem Tesla Model S! Im Februar 2018 war es dann soweit, ich machte mich auf den Weg an den Achensee um das erste Mal in meinem Leben ein Elektroauto zu fahren, doch dabei sollte es allein nicht bleiben!

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Der winterliche Hotelkomplex

5 Sterne sind 5 Sterne

Es ist immer etwas ganz Besonderes in einem Hotel mit fünf Sternen abzusteigen. Das erste was mir natürlich ins Auge fiel: Auf dem Weg zum unterirdischen Gepäck-Drop-Off liegt eine hoteleigene Waschanlage, in der man kostenlos sein Auto waschen kann- cool! Nachdem der freundliche Gentleman am Empfang mir alles Gepäck ausgeladen hatte, gab es erstmal ein Glas Sekt, das macht die Freundin glücklich und war eine schöne Geste des Willkommens! Allgemein fühlte man sich aufgehoben, in einem sehr familiären Umfeld, was unter Anderem daran lag, dass wir den ganzen Aufenthalt über denselben Tisch im Restaurant zur Verfügung hatten. Jetzt aber zum Zimmer:

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Junior Suite
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Marmorbad

Residiert wurde in einer Junior Suite

Kennt ihr das? Man legt sich in ein anderes Bett und irgendetwas passt nicht. Zu weich, zu hart, oder etwas dazwischen. Nicht so in der Junior Suite des Posthotels. Dort gibt es nämlich ein Bett mit individuell einstellbarem Matratzen-Härtegrad! Folglich habe ich geschlafen wie ein Baby! Das Bad und die übrige Suite haben einen toskanischen Flair, inklusive Deckengemälde. Nicht das neueste vom neusten, aber sehr urig und authentisch gestaltet. Selbstverständlich war die Suite super sauber und der Zimmerservice war vorbildlich.

So ein Tesla hat ordentlich Schub!

Zusätzlich zum Wellness- und Sportangebot kann man sich vor Ort einen Tesla Model S P85 D mit rund 420 PS ausleihen! Für mich war es die erste Ausfahrt in einem Stromer und ich kann nur eines darüber sagen: Das Teil geht ab wie sonst noch was! Das volle Drehmoment liegt bereits ab der ersten Sekunde an, sodass der Tesla nach vorne schnellt wie kaum ein PKW mit Verbrennungsmotor es vermag. Und das ganze mit einem relativ guten Gewissen, denn die Energie für die Batterien kommt vollständig aus erneuerbaren Quellen, wie übrigens der komplette Strom für das Hotel. Photovoltaik auf dem Dach und ein lokales Hackschnitzelkraftwerk machen es möglich.

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Abfahrt vor dem Hotel
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Schnee ist Dank Allrad kein Thema
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Reichlich Platz ist vorhanden

Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, flüsterleise unterwegs zu sein und raketenmäßigen Schub in den Nacken zu bekommen, war es ein echtes Vergnügen mit dem Model S am Achensee entlang zu kurven und mit offenem Sonnendach das Winterwetter zu genießen. Und wer weiß, vielleicht kann ich das Posthotel überzeugen 2019 einen Mercedes-Benz EQ Elektrowagen in die Flotte aufzunehmen, dann würde mein Herz noch höher schlagen!

Der versunkene Tempel

Eigentlich war ich ja primär für eine Teslatestfahrt angereist, so der ursprüngliche Plan. Effektiv habe ich aber wesentlich mehr Zeit in der Sauna als am Steuer verbracht. Das hat einen einfachen Grund: Zum einen bin ich überzeugter Saunagänger, wer mehr darüber erfahren möchte kann meinen kleinen Saunaratgeber lesen. Zum anderen ist das Angebot im Posthotel auf 7000 m² einfach überwältigend riesig! Kaminsauna? Kein Problem! Zwei Soleaußenbecken? Auch da! Whirlpool? Wieso überhaupt die Frage! Und das Beste zum Schluss: Der versunkene Tempel! Ich fühlte mich wie eine Mischung aus Indiana Jones und Hugh Hefner, als ich mit meinem Bademantel bekleidet die steinernen Stufen in den Tempel hinabschritt!

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Der Weg zum Tempel
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Chillout unter dem Feuerdom

Fürstliche Speisen und Spezereien

Ein paar Worte noch zum kulinarischen Teil: Zuerst saß ich Abends mit dem Sous Chef des Hauses zusammen und wir tauschten uns über Ernährungsphilosophien und Nachhaltigkeit aus. Er sagte zu mir, dass er lieber ein oder zwei Gerichte weniger anbietet, dafür mit höchster Güte. So wird sichergestellt, dass keine Nahrungsmittel weggeworfen werden müssen. Die Gault Millau Haube 2016 und 90 Punkte und 3 Gabeln im Falstaff Restaurantguide geben ihm Recht. Das allabendliche Gängemenü, welches ich gerne auf 7 Gänge (sic!) ausdehnte, war sehr abwechslungsreich, immer lokal geprägt und äußerst wohlschmeckend.

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Immer lokal. Immer nachhaltig
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Mit Liebe zubereitet

Fazit des Aufenthalts

Ein Artikel reicht wahrscheinlich gar nicht die Vielfältigkeit des Posthotels Achenkirch adäquat abzubilden. Die Möglichkeiten sind schier endlos. So auch die Auszeichnungen des Hauses, auf die ich persönlich großen Wert lege. Kompetenz in Sachen Klimaschutz, Arbeitgeber des Jahres 2015 und Trip Advisor Auszeichnung Travellers Choice 2017 sind nur ein paar Awards von vielen. Und das merkt man an jeder Ecke! Ich möchte es euch aus Überzeugung Nahe legen – Schaut es euch selbst an und taucht ein die vielseitige Welt des Posthotels!

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*Disclaimer: Ich wurde vom Posthotel für diese Reise eingeladen. Dieser Artikel spiegelt meine ehrliche Meinung wieder.

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